Print und Editorial,  Projekte

Editorial Design – zwei Projekte

Ich habe bisher so manche Projekte im Bereich Editorial Design realisiert, aber ich möchte Dir hier zwei ganz besondere vorstellen. An das erste Projekt habe ich gute Erinnerungen, weil der Kunde, bzw. die Mission des Kunden wirklich schön ist. Zu dem zweiten Projekt habe ich eine besondere Verbindung, weil es das erste Projekt innerhalb meiner Selbstständigkeit war. Also zum ersten Mal ohne Netz und doppelten Boden. Ich zeige Dir das Editorial Design einer Kiezzeitung und eines Kunstkatalogs.

Eine Kiezzeitung mit Farbe

Meine Aufgabe war es, für das Quartiersmanagement der Schillerpromenade ein neues Layout ihrer Kiezzeitung Promenadenpost zu entwerfen. Diversity war hier schon damals ein großes Thema und im Fokus steht die Mobilisierung der Bewohner zur aktiven Mitbestimmung und Gestaltung ihres Kiezes.

Die Schillerpromenade liegt im Berliner Ortsteil Neukölln und ist die zentrale Straße des Schillerkiezes.

Gedruckt wurde 2C, also in Schwarz + je eine RAL Farbe pro Ausgabe.
So war die Produktion nicht so teuer, wie bei einer farbigen, aber sehr viel lebendiger, als im reinen Schwarzdruck.
Das Zeitungsformat haben wir gewählt, um sich von den typischen DIN A5 Gemeindebriefen und Vereinsheftchen abzuheben.

Nach dem erfolgreichen Redesign und anlegen eines InDesign Layouts, erhielt ich für einige Jahre den Auftrag über den Satz und die Druckabwicklung mit Henke Pressedruck.

Bei diesem Projekt habe ich gemerkt, wie sehr meine eigene Motivation und Begeisterung von der Mission des Kunden abhängt. Wahrscheinlich übernehme ich deshalb so gerne Ehrenamtliches für liebe Menschen.


Ein Kunstkatalog mit viel fantastischem Inhalt

Den Kunstkatalog zum Marianne-Werefkin-Preis zu gestalten, war besonders aufregend. Wie schon beschrieben, war es mein erster Job in Selbstständigkeit. Durch meinem ehemaligen Chef Steffen Wilbarndt habe ich den Auftrag erhalten. So haben wir zusammen an diesem Projekt gearbeitet. Mit seinem redaktionellen Gespür und typografischen Geschick sorgte er für den richtigen Inhalt im rechten Licht. In dieser Zeit habe ich sehr viel gelernt. Fotos der Kunstwerke werden auf je einer Doppelseite gezeigt, aber auch zum Teil eigene Texte der Künstlerinnen.
Der Verein (Auftraggeber) stellte den Katalog im Georg-Kolbe Museum vor.

Wie haben Dir diese Projekte gefallen? Was war Dein erstes Projekt, an das Du Dich am liebsten erinnerst? Schreib mir mal einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.